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E-Zigaretten Grundlagen

Bottom Feeder – Squonker verstehen, nutzen und pflegen

Bottom Feeder erklärt: So funktioniert ein Squonk Mod mit integriertem Liquid-Bottle. Inkl. Vorteile, Auswahl-Kriterien und Pflege-Tipps für Vape-Einsteiger.

Ein Bottom Feeder ist ein Akkuträger mit integrierter Liquid-Flasche, der den Verdampfer von unten über eine Silikon-Bottle mit Liquid versorgt. Statt den Tank einzeln zu befüllen, drückst du einfach auf die Bottle – das Liquid steigt durch den 510er-Anschluss direkt in den Dripper. Für alle, die gerne mit offenen Verdampfern (RDA) dampfen, aber das ständige Nachträufeln vermeiden wollen, ist das System eine clevere Lösung. In diesem Ratgeber erfährst du, wie ein Bottom Feeder technisch aufgebaut ist, worin sich ein Squonk Mod von klassischen Mods unterscheidet und worauf du beim Kauf achten solltest.

Ein Bottom Feeder – oft auch Squonker oder BF Mod genannt – ist eine Bauform des Akkuträgers, bei der im Gehäuse zusätzlich zur Batterie eine weiche Kunststoff- oder Silikon-Flasche (meist 6 bis 10 ml) sitzt. Über einen speziellen 510er-Anschluss mit durchgehender Bohrung und einem flexiblen Schlauch ist diese Bottle mit dem aufgeschraubten Verdampfer verbunden.

Drückst du die Flasche seitlich durch eine Aussparung im Gehäuse zusammen, wird Liquid nach oben in die Verdampferkammer gepresst. Lässt du los, saugt die Bottle überschüssiges Liquid wieder zurück – die Watte bleibt getränkt, aber nicht überflutet. Das Bottom Feed System ersetzt damit das klassische Träufeln beim RDA-Dampfen. Wichtig: Nicht jeder Verdampfer ist BF-tauglich. Du brauchst einen sogenannten BF-RDA oder BF-RDTA mit speziellem 510er-Pin, der das Liquid nach oben in die Coil-Kammer leitet.

Der Ablauf ist unkompliziert: Bottle einsetzen, Liquid einfüllen, BF-Verdampfer aufschrauben, Akku einlegen. Vor dem ersten Zug gibst du einen kurzen Squonk-Druck ab, bis die Watte sichtbar getränkt ist. Danach dampfst du wie gewohnt, und alle paar Züge drückst du erneut kurz die Bottle – meist reicht ein halber Pump.

Mechanische vs. regulierte Squonker

Mechanische Squonk Mods haben keine Elektronik. Die Leistung hängt direkt vom Akku-Ladestand und Coil-Widerstand ab. Sie richten sich an erfahrene Dampfer mit Kenntnissen im Ohm'schen Gesetz. Regulierte BF Mods besitzen einen Chip, der Watt-Regelung, Kurzschluss- und Überhitzungsschutz bietet – die sichere Wahl für Einsteiger.

Typische Einsatzfelder

Bottom Feeder werden vor allem von Selbstwicklern genutzt, die Sub-Ohm-Setups mit 0,1 bis 0,4 Ohm und Leistungen zwischen 40 und 90 Watt fahren. Dank integrierter Bottle ist unterwegs kein separates Liquid-Fläschchen nötig, was den Squonker zum praktischen Begleiter macht.

Ein passender Squonker muss zu deinem Dampfstil, deinem Verdampfer und deinem Sicherheitsempfinden passen. Diese Punkte sind entscheidend:

  • Akku-Konfiguration: Single-18650-Mods sind kompakt und reichen für moderate Leistung. Dual-18650- oder 21700-Varianten liefern mehr Power und längere Laufzeit – sinnvoll ab etwa 60 Watt.
  • Bottle-Material und -Grösse: Silikon-Bottles fühlen sich angenehm weich an und pumpen präziser. 7 bis 8 ml sind ein guter Kompromiss zwischen Grösse und Autonomie.
  • Reguliert oder mechanisch: Für Einsteiger ist ein regulierter BF Mod mit Schutzschaltungen Pflicht. Mechanische Squonker setzen Fachwissen zu Akku-Sicherheit und Wickeln voraus.
  • BF-Pin-Kompatibilität: Prüfe, ob dein Wunsch-Verdampfer im Lieferumfang einen BF-Pin mitbringt. Ohne passenden 510er-Pin funktioniert das System nicht.
  • Verarbeitung: Dichtes Bottle-Fach, sauberer Feed-Schlauch und stabiler Druckknopf verhindern Auslaufen und Luftblasen.

Vermeide ausserdem häufige Fehler: zu kräftiges Drücken flutet die Coil und führt zu Gurgeln, zu seltenes Squonken lässt die Watte austrocknen und verbrennen. Mit etwas Übung findest du deinen Rhythmus meist nach wenigen Füllungen.

Ist ein Bottom Feeder für Einsteiger geeignet?

Ja, sofern du einen regulierten Squonk Mod mit Schutzschaltung wählst und bereits erste Erfahrung mit dem Wickeln hast. Fertigcoils gibt es für BF-Verdampfer kaum – etwas Bastel-Bereitschaft ist also Voraussetzung.

Welches Liquid eignet sich für das Bottom Feed System?

Passend sind VG-lastige Liquids (mindestens 60 % VG, meist Shortfills), da sie für Sub-Ohm-Verdampfer ausgelegt sind. Sehr dünne 50/50-Liquids können durch den Feed-Schlauch tropfen. Nikotin ist nur für Erwachsene ab 18 Jahren bestimmt.

Wie reinige ich einen Squonker?

Entleere die Bottle, spüle sie mit warmem Wasser aus und lass sie vollständig trocknen. Den Feed-Schlauch kannst du mit einem Wattestäbchen säubern. Akku und Elektronik bleiben dabei selbstverständlich trocken.

Kann ich jeden RDA auf einem BF Mod nutzen?

Nein. Du brauchst einen BF-tauglichen Verdampfer mit gebohrtem 510er-Pin. Viele moderne RDAs liefern beide Pins mit, sodass du zwischen Standard- und Squonk-Betrieb wechseln kannst.

Ein Bottom Feeder verbindet die Aroma-Intensität eines RDA mit dem Komfort eines Tanks – ideal für Dampfer, die selbst wickeln und unterwegs nicht ständig nachträufeln möchten. Entscheidend sind ein passender BF-Verdampfer, die richtige Akku-Wahl und etwas Übung beim Squonk-Rhythmus. Wenn du dich für ein solches Setup interessierst, findest du passende Geräte in unserem Sortiment an Akkuträgern sowie ergänzende Coils und Wickelzubehör – vergleich in Ruhe die Bauformen und wähle das Modell, das zu deinem Dampfstil passt.

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